Theaterstück: V wie Verfassungsschutz


Ausgezeichnet mit dem Kölner Theaterpreis und Kurt-Hackenberg-Preis 2012

Wenn der Verfassungsschutz eine Theatergruppe wäre, würde er dieses Stück mit Sicherheit aufführen, um festzustellen wer im Publikum sitzt. Dem Verfassungsschutz nahe zu kommen scheint unmöglich, also folgt das Kölner nö-theater den tödlichen Spuren des NSU durch die Republik und entwickelt aus den Eindrücken ein Theaterstück, eine Geschichte die nicht hätte passieren dürfen.

„Jetzt werden gerade die NSU-Morde aufgerollt – und schon wieder waren Janosch Roloff und das nö-theater schneller und vielleicht sogar gründlicher mit ihrer aufwendig und differenziert recherchierten Produktion. Wenn die Bühne der Wahrheitsfindung näher zu kommen scheint als die Realität, ist das ein seltenes Wunder.“ (aus der Laudatio des Kölner Theaterpreises)

„Kein wohlmeinendes Betroffenheitsstück, sondern kraftvolles, originelles Polittheater. V wie verbal und visuell vielfältig, Verstand versprühend. Vorzüglich!“ (Kölner Stadtanzeiger)

Es spielen: Talke Blaser, Felix Höfner und Asta Nechajute
Inszenierung: Janosch Roloff

Freitag, 3. Mai 2013 / 19:00 Uhr
]pg[ Jugendzentrum im Paul-Gerhardt-Haus, Friedrichstraße 10, 48145 Münster

Eintritt: 8 Euro, Ermäßigt: 4 Euro

Eine Kooperationsveranstaltung der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland, des Jugendzentrums im Paul-Gerhardt-Haus und der Theater-Mafia, unterstützt durch den AStA der FH Münster.