August: Falsch verbunden! Über Burschenschaften und Studentenverbindungen

burschis
Veranstaltung mit Jörg Kronauer

Im Frühjahr 2011 gerieten Studentenverbindungen in den Blickwinkel einer breiteren Medienöffentlichkeit, nachdem bekannt geworden war, dass die Burschenschaft Raczeks zu Bonn einen sogenannten “Ariernachweis” für Mitglieder des Dachverbandes Deutscher Burschenschaften gefordert hatte. In den meisten Hochschulstätten, besonders in denen mit “Traditons”-Universitäten wie in Münster gibt es eine Vielzahl verschiedener Studentenverbindungen.Im Stadtbild fallen ihre Mitglieder durch ihre eigentümliche Kleidung auf: bunte Kappen auf dem Kopf und Bändchen vor dem Bauch. Doch neben der Pflege überkommener Traditionen und Bräuche vereint die unterschiedlichen Verbindungen – seien es Sänger- oder Turnerschaften, Corps, christliche Verbindungen oder Burschenschaften – ein strukturkonservatives und tendenziell autoritäres Weltbild. Zum Teil zelebrieren sie ihr antiquiertes Macho-Männerbild durch Zweikämpfe mit scharfen Waffen (Mensuren).

Auch wenn sich viele Studentenverbindungen als unpolitisch darstellen, kann dieses Bild bei genauerem Hinsehen nicht aufrecht erhalten werden: auch in scheinbar “harmlosen” Saufgelagen, Aufnahmeritualen und uniformiertem Auftreten manifestieren sich patriarchale, frauenfeindliche und reaktionäre Einstellungen. Teilweise gipfelt dies in Denkweisen, welche denen der extremen Rechten in nichts nachstehen, wie Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus.

Hiermit stehen die Verbindungen in ungebrochener Traditionslinie mit ihrer Geschichte im Nationalsozialismus. So wirkten damals viele Verbindungsstudenten an der Nazifizierung der deutschen Universitäten mit und bekämpften schon in den 1920er Jahren die noch junge Weimarer Demokratie. Manche von ihnen, insbesondere Burschenschafter, sind heute wieder in der extremen Rechten aktiv.

Der Vortrag informiert über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den zahlreichen Arten von Studentenverbindungen in Deutschland, gibt einen kurzen Überblick über ihre Geschichte und beleuchtet die Kontakte zur extremen Rechten.

17.08.2011 || 18:00 Uhr || Hörssal H2 || Hörsaalgebäude Hindenburgplatz 10-12 || Münster

Veranstalter_innen: AStA der Uni Münster, AStA der FH Münster, Antifaschistische Linke Münster, Antifaschistische Bildungsinitiative Münsterland, Juso Münster, Linke SDS Münster

Hinweis: Die Veranstalter_innen behalten sich nach §6 Abs.1 VersG vor, Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, die der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Dies gilt auch für farbentragende Mitglieder von Studentenverbindungen.

Bildungsarbeit ohne Geheimdienst

Die Antifaschistische Bildungsinitiative Münsterland unterstützt folgenden Aufruf für kritische, freie und qualifizierte politische Bildung als Grundlage demokratischer Kultur und Gesellschaft. Mehr dazu auf der Kampagnenseite.

Nicht nur die „Extremismusklausel“ der Bundesregierung und vor allem die darin enthaltene Verpflichtung zur „Bespitzelung“ Dritter torpediert demokratisches zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts. Darüber hinaus wird kritische, antifaschistische Bildungsarbeit freier Träger_innen durch eine weitere politisch motivierte staatliche Maßnahme eingeschränkt: Nach einer umfassenden Umstrukturierung und Modernisierung des Verfassungsschutzes präsentiert sich dieser nicht mehr nur als Inlandsgeheimdienst, sondern wie selbstverständlich auch als Bildungsakteur und „Partner“ für zivilgesellschaftliches Engagement. Dies erfordert dringenden Widerspruch.

Warum der Verfassungsschutz als Bildungsakteur nicht akzeptabel…

Als Inlandsgeheimdienst ist der Verfassungsschutz in erster Linie ein staatliches Überwachungsorgan, dessen Tätigkeiten oftmals repressive Auswirkungen haben. Diese Machtposition wird als politische Waffe gegen missliebige Akteur_innen eingesetzt, die in ihrem Engagement gegen Rechts eine gesellschaftskritische Perspektive einnehmen. Mehrere Projekte, die im Verfassungsschutzbericht als vermeintlich „linksextrem“ denunziert wurden, haben erfolgreich dagegen geklagt. Die Stigmatisierung blieb dennoch bestehen und verursachte nachhaltige finanzielle, juristische und politische Schäden für die Projekte. Auf Grundlage des im Bundesverfassungsschutzgesetz festgelegten Aufgabenprofils hat der Verfassungsschutz keinen Bildungsauftrag. §3 des BVerfSchG benennt als Aufgaben der Behörde: „Sammlung, Auswertung von Informationen, […] Nachrichten und Unterlagen über Bestrebungen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung […] gerichtet sind.“ Dennoch tritt der Verfassungsschutz in mehreren Bundesländern seit einigen Jahren offensiv als Bildungsakteur z.B. in Schulen auf. Dies geschieht unter Bezugnahme auf den in den jeweiligen Landesgesetzen verankerten „Informationsauftrag“. Doch auch hier handelt es sich um keinen Bildungsauftrag! Wir sprechen uns vehement gegen diese Entwicklungen aus!

…und unabhängige, kritische politische Bildungsarbeit notwendig ist!

Mittels politischer Bildungsarbeit sollen Menschen die Zusammenhänge des alltäglichen politischen Geschehens erkennen und verstehen lernen. Unabhängige und kritische politische Bildungsarbeit geht jedoch weit über die reine Wissensvermittlung hinaus: Um eine demokratische, an Menschenrechten orientierte Kultur zu stärken, muss eine gesellschafts- und ideologiekritische Perspektive mit einbezogen werden. Emanzipative Bildungsakteur_innen machen es sich daher zur zentralen Aufgabe, kritisches Denken zu fördern und Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Ein solcher Bildungsprozess spricht den mündigen Menschen an, der unabhängig von staatlichen politischen Interessen agiert. Im Bezug auf antifaschistische Bildungsarbeit bedeutet dies, nicht nur über rechte Erscheinungsformen und Strukturen aufzuklären, sondern menschenfeindliche Ideologien in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext zu stellen und als ein Problem aus der „Mitte der Gesellschaft“ zu thematisieren. Dafür ist eine kritische Betrachtung und Analyse von Rassismus und Antisemitismus sowie von Formen struktureller Diskriminierung, wie etwa in der Asyl- und Ausländergesetzgebung, notwendig.

Antifaschistische Bildungsarbeit ist unbequem. Denn es werden nicht nur neonazistische Parteien und Kameradschaften in den Fokus genommen, darüber hinaus bietet antifaschistische Bildungsarbeit differenzierte Einblicke in den „vorpolitischen“ Raum. Sie beleuchtet alltägliche Erscheinungsformen in Subkulturen, am Stammtisch, in Vereinen, Jugendclubs, Schulen, Universitäten, Betrieben, den bürgerlichen Parteien, in der Wirtschaft etc.. Das macht Problementwicklungen frühzeitig sichtbar. Und genau hierin liegt die Stärke antifaschistischer Bildungsarbeit. Im Gegensatz dazu gilt für den Verfassungsschutz gemäß seiner Rolle als Inlandsgeheimdienst der sogenannte Rechtsextremismus“ als ein gesellschaftliches Randphänomen. Er beobachtet ausschließlich erkennbare Organisationen und Strukturen hinsichtlich ihrer Verfassungsfeindlichkeit und ist dabei abhängig von politischen Vorgaben und Machtverhältnissen.

• Politische Bildungsarbeit, die ihren Namen verdient und ihrem Auftrag zur Menschenrechtsbildung gerecht wird, muss kritisch und staatlich unabhängig bleiben!

• Der Inlandsgeheimdienst ist daher weder als eigenständiger Bildungsakteur noch als zivilgesellschaftlicher „Partner“ akzeptabel“!

Searchlight im Februar

„Was ein rechter Mann ist…“ Männlichkeiten im Rechtsextremismus

Extrem rechte Kameradschaften gelten als Männerbünde schlechthin; das öffentliche Bild und der mediale Blick auf extrem rechte Aktivitäten sind vom Stereotyp der männlichen Schläger bestimmt; laut Polizeistatistiken werden Gewalttaten zu großen Teilen von Männern begangen. Die männliche Dominanz in der extremen Rechten wird jedoch selten reflektiert. Die Referent_innen wollen diese Leerstellen füllen und die Verknüpfung von extremer Rechter und Männlichkeit näher beleuchten.

Es referieren zwei der Herausgeber_innen des gleichnamigen Buches, das als Nr. 68 der Reihe „Texte der Rosa-Luxemburg-Stiftung“ erschienen ist. Das Buch kann als pdf bei der RLS kostenlos heruntergeladen werden. Im Rahmen der Veranstaltung stellen sie ihren Sammelband zur Diskussion.

Donnerstag, 24. Februar 2011 // 20.00 Uhr
Club Courage // Friedensstraße 42 //Münster

Die Veranstaltung wird vom AStA der FH sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt.

Searchlight im März

Vom Rassismus der Machteliten. Versuch einer vorläufigen Bilanz der “Sarrazin-Debatte”

Vom “dummen Kopftuchmädchen” bis zum “Juden-Gen”: Kaum jemals haben offen rassistische, antisemitische Ressentiments eine solch massenhafte Verbreitung in der deutschen Öffentlichkeit gefunden wie in der Debatte um die Pamphlete des Ex-Bundesbankers Thilo Sarrazin. Neu ist nicht der Inhalt: Viele von Sarrazins Behauptungen sind seit Jahren aus Publikationen der extremen Rechten bekannt. Neu ist, dass Teile der deutschen Machteliten und deshalb auch Leitmedien und renommierte Verlage auf den rassistischen Zug aufspringen. 1,2 Millionen Exemplare des Sarrazin-Buchs hat der Bertelsmann-Konzern bis lang verkauft.

Die Aufregung ist mittlerweile abgeflaut – Zeit, Bilanz zu ziehen. Was ist anders nach der “Sarrazin-Debatte”? Hat sie der extremen Rechten genutzt? Wird sich eine Partei rechts der Union etablieren? Was bezwecken die deutschen Machteliten mit der Öffnung massenmedialer Schleusen für übelste Ressentiments gegen migrantische Unterschichten?

Es referiert der freie Journalist Jörg Kronauer.

Donnerstag, 17. März 2011 // 20.00 Uhr
Club Courage // Friedensstraße 42 //Münster

Searchlight im April

NS -Täter_innen vor Gericht

Im April 2011 ist eine Entscheidung im Fall des 90-jährigen John Demjanjuk zu erwarten, der als ehemaliger „ausländischer Hilfswilliger“ der SS wegen Beihilfe zum Mord an 27.900 Jüdinnen und Juden im Vernichtungslager Sobibor in München vor Gericht steht. Auch wenn die deutsche Justiz derzeit einen überraschenden Verfolgungswillen an den Tag zu legen scheint, verlief die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen in der BRD zögerlich und schleppend. Nur ein Bruchteil der Täter und Täterinnen musste sich vor Gericht verantworten, die große Mehrheit entging einer Strafverfolgung.

Der Vortrag gibt einen Überblick über den juristischen Umgang mit NS-Täter_innen in der BRD und geht dabei auch vergleichend auf andere europäische Staaten ein. Dabei wird die Aufarbeitung der NS-Verbrechen in ihren jeweiligen zeithistorischen Kontext gestellt und ein Blick auf die Täter_innenbilder geworfen, die der Nachkriegsgesellschaft zur Abgrenzung und Exkulpation dienten. Außerdem wird am Beispiel des Düsseldorfer Majdanek-Prozesses (1975-1981) auch eine geschlechtergeschichtliche Perspektive auf NS-Täterschaft eingenommen.

Die Referentin ist Historikerin am Institut für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Düsseldorf.

Donnerstag, 14. April 2011 // 20.00 Uhr
Club Courage // Friedensstraße 42 //Münster

Wochenendseminar zur Kritischen Theorie

“Adorno hat gesagt…”

“Adorno hat gesagt…” – ein Satz, der einem/r mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in einer politischen Diskussion begegnen kann. Adorno und Horkheimer sind Institutionen geworden und ein beliebtes autoritäres Argument. Allerdings ist es schwierig, die sogenannte Kritische Theorie einzuordnen oder mit Inhalten, neben „Allgemeinplätzen“, zu füllen. Viel bewegt sich im Dunstkreis der Kritischen Theorie und der Output selbiger ist auch nicht nur die pessimistische Einschätzung, “(e)s gibt kein wahres Leben im Falschen”.

Das Wochenendseminar richtet sich an Einsteiger_innen, die die Kritische Theorie näher kennen lernen wollen. Gemeinsam erarbeiten wir uns Einblicke in die Entstehung und Weiterführung dieser gesellschaftskritischen Theorie. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der gemeinsamen Bearbeitung von Basistexten und Schlüsselbegriffen sowie dem Versuch, gemeinsam einen aktuellen Bezug zu erstellen.

Samstag 22.01.2011, 11:00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag 23.01.2011, 11.00 Uhr bis 18:00 Uhr


Club Courage // Friedensstraße 42 //Münster

Da die Zahl der Teilnehmer_innen begrenzt ist, bitten wir um eine Anmeldung unter

    bildungsinitiative-muensterland [ätt] no-log.org

Film über Geert Wilders

Teil 2; Teil 3; Teil 4

Niederländische AntifaschistInnen haben einen Film über Geert Wilders auf Deutsch untertitelt. Da der Film aus Zeitgründen nicht mehr bei unserer sonntäglichen Vortragsveranstaltung mit Tim de Beer gezeigt werden konnte, haben wir ihn hier verlinkt. Der Film besteht aus vier Teilen. Die Vortragsveranstaltung, die erstmals in Kooperation mit der Jugendantifa Münster stattfand, war gut besucht; die Diskussionen spannend. Die Jugendantifa servierte Kaffee, Tee, Waffeln und Kuchen. Wir freuen uns auf das nächste „Cafè JAM“.

Ausstellung „Tatort Stadion 2″ in Münster


Vom 18. Oktober bis 5. November 2010 ist in Münster die Ausstellung „Tatort Stadion 2“ zu Gast. Sie informiert über die alltägliche Diskriminierung in Fußballstadien, über rechte Aktivitäten in den Kurven und was Fans dagegen unternehmen.
Die Deviants Ultras Preussen Münster zeigen in Kooperation mit dem AStA der FH Münster und unserer Initiative die Ausstellung im Jugendzentrum Lorenz-Süd in Berg-Fidel und im Kulturcafè SpecOps in Mitte. Zur Ausstellung wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm, bestehend aus Vorträgen, Lesungen und einer Podiumsdiskussion organisiert. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 15.00 – 19.00 Uhr.
Weitere Informationen, die Termine zum Rahmenprogramm und eventuelle Änderungen findet ihr auf dem Blog zur Ausstellung: http://tatortstadionms.blogsport.de

Searchlight im Oktober


Am 3. August 2009 wurde eine 45-jährige alleinerziehende Mutter im nordostungarischen Ort Kisleta von Neonazis erschossen. Der Grund: Sie war Roma. Bei Angriffen auf Roma starben in den letzten Jahren mindestens acht Menschen. Schlagzeilen machte in diesem Zusammenhang auch die „Ungarische Garde“, eine paramilitärische Organisation, die stark an die deutsche SA erinnert. Die Angriffe und die „Garde“ sind Ausdruck eines immer stärker werdenden Rechtstrends, der seinen vorläufigen Höhepunkt bei den Parlamentswahlen in diesem Jahr fand. Die extrem rechte Partei „Jobbik“ erhielt 16,7 Prozent der abgegebenen Stimmen, obwohl bzw. weil sie revanchistische Ziele wie ein „Großungarn“ verfolgt und sich gegen Roma und das „jüdische Kapital“ stellt. „Jobbik“ gilt als der parlamentarische Arm der „Garde“. Ihre Positionen sprechen in Ungarn Mehrheiten an. Nach Umfragen meinen zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung, dass Juden in der Geschäftswelt in Ungarn zu mächtig seien. Auch der Wahlsieger 2010, die rechtskonservative „Fidesz“-Partei, bediente sich teilweise antisemitischer Stereotype, setzte aber vor allem auf nationalistische Parolen bei der Mobilisierung ihrer Wählerinnen und Wähler. An der Regierung versucht sie nun, das Land nach ihren Vorstellungen umzuformen.

Magdalena Marsovszky ist Kulturwissenschaftlerin aus Budapest und setzt sich seit einigen Jahren mit dem anwachsenden Antisemitismus in Ungarn und dem gesellschaftlichen Rechtstrend kritisch auseinander.

Donnerstag, 14. Oktober 2010 // 20.00 Uhr
Fachbereich Sozialwesen der FH //Hüfferstift
Hüfferstraße 27 // Raum 0.44

Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe. Termine in anderen Städten in NRW, RLP und Hessen findet ihr hier (pdf).

Extra: Sonntags-Searchlight im November

Rechtsruck im Nachbarland. Die Erfolge der PVV in den Niederlanden

Aus den vorgezogenen Neuwahlen Anfang Juni ging Geert Wilders rechtpopulistische PVV als drittstärkste Kraft hervor. Ihre politische Propaganda richtet sich dabei vornehmlich gegen Menschen muslimischen Glaubens. Höhepunkt dieser Hetze war der von Wilders 2008 produzierte Kurzfilm „Fitna“, der ‚den Islam‘ pauschal als gewalttätig und unterdrückerisch diffamiert.

Die PVV gilt als politischer Nachfolger der „Liste Pim Fortuyn“, die 2002 bereits an der Regierung beteiligt war. Zusammen mit der rechtsliberalen VVD und den Christdemokraten der CDA strebt Wilders nun eine Rechts-Koalition an, zumindest eine Tolerierung scheint möglich.

Tim de Beer ist Mitglied von Antifascistische Actie aus den Niederlanden.

Sonntag, 14. November 2010 // 15.00 Uhr
Club Courage // Friedensstraße 42 //Münster